Sportförderung

Borussia Dortmund

Als Champion Partner und tief in der Region verwurzeltes Unternehmen freuen wir uns mit allen Fans der Schwarz-Gelben über die großen Erfolge und die begeisternden Spiele des BVB. Mit 140 Jahren Erfahrung in deutscher Ingenieurstradition wissen wir, dass man mit Begeisterung für Technik, Qualitätsanspruch und Hochleistung anderen voraus ist – auf dem Rasen genauso wie darunter. Deshalb sind wir besonders stolz, der Mannschaft z. B. mit Pumpen für die Rasenheizung den Boden für ihr leidenschaftliches Spiel zu bereiten und den Verein auch bei der Nachwuchsförderung und Fachkräfterekrutierung zu unterstützen.

17.07.2013 BVB News

BVB wird die Bayern wieder ärgern

Der Spielerkader sowie das Trainer- und Betreuerteam von Borussia Dortmund für die Saison 2013/14. (Foto: Firo/Augenklick)

Theoretisch sollen die Kräfteverhältnisse im Wettbewerb um die deutsche Fußball-Meisterschaft 2014 klar verteilt sein. Der FC Bayern München geht als Titelverteidiger und auch als Favorit Nummer eins in die Saison 2013/14. Zumindest ergeben die vor dem Saisonstart vollzogenen Umfragen solches oder ähnliche Ergebnisse. Und wer ist dann der größte Konkurrent der Münchner? In einer ersten Untersuchung mit dieser Fragestellung gaben 81 Prozent der Befragten Borussia Dortmund als Bayern-Jäger Nummer eins an. Mit weitem Abstand, gerade einmal sechs Prozent der Antworten einsammelnd, folgte der FC Schalke 04.

Das wollen wir doch einmal sehen, ob die Münchner wirklich so souverän das Ziel erreichen, wie dies allgemein gesehen wird. Vielleicht hat der mit großen Vorschusslorbeeren empfangene Pep Guardiola ja doch größere Probleme, das Team so erfolgreich zu führen wie sein ausgeschiedener Vorgänger Jupp Heynckes. Bundestrainer Joachim Löw erwartet jedenfalls keinen problemfreien Alleingang der Münchner. "Natürlich gehen die Bayern als Favorit in die neue Saison, aber dem BVB traue ich immer zu, dass sie die Bayern ärgern können", sagte Löw.

Tatsache ist auch, dass die Bayern bei allem Selbstbewusstsein immer wieder selbst betonen, dass Dortmund ein gefährlicher Widersacher sein wird. Beim BVB wurde eine andere Sprachregelung gefunden: Den Bayern wird gerne bei der Frage nach der Favoritenstellung der Vortritt überlassen. Der Abstand, der am 18. Mai in der Tabelle festgestellt wurde, solle aber auf alle Fälle verringert werden. 25 Punkte hinter den Münchnern zu landen, das war viel zu viel. 2012 lag der BVB acht Zähler vor dem Konkurrenten aus dem Süden. Das ist ein Unterschied von 33 Punkten in einem Jahr.

Das klare Ziel des BVB für die anstehende Saison lautet, wieder die direkte Qualifikation zur UEFA Champions League zu erfüllen. Das wäre also als Minimum Platz drei, Platz zwei und - warum denn eigentlich nicht? - Platz eins. Weiter so wundervolle Champions-League-Nächte wie 2012/13 zu erleben, Jahr für Jahr, das wäre einfach phantastisch. Aber in der Bundesliga zu triumphieren, ist natürlich märchenhaft, die Jahre 2011 und 2012 haben in der ganzen Region einen nachhaltigen Appetit auf schwarz-gelbe Meisterschaften ausgelöst.

Als letzter aller Bundesligaklubs startete der Vizemeister aus Dortmund im Juli in die Saison-Vorbereitung. Doch auch an ihren Urlaubstagen haben die BVB-Profis sehr ordentlich, geradezu vorbildlich an ihrer Kondition gearbeitet. So gute Laktatwerte wie in diesem Sommer wären bei der Borussia jedenfalls noch nie festgestellt worden, sagte Jürgen Klopp. "Die Werte sind jetzt schon so gut, wie sie bei einigen Ex-Mannschaften von mir nach der gesamten Vorbereitung waren", erklärte der Trainer im Trainingslager in Bad Ragaz.

Optimistischer Neuzugang: "Ich möchte einen Titel gewinnen"
Dort herrschte beste Laune. Die ausgezeichneten Auftritte in den Testspielen machten Hoffnungen, am 10. August im ersten Auswärtsspiel beim FC Augsburg topfit überzeugen zu können. "Das Umschaltspiel, das Pressing gegen den Ball und das Gegenpressing waren richtig stark. Diese Partie hat uns gezeigt, was wir für Möglichkeiten haben", sagte Trainer Jürgen Klopp nach dem mit 4:1 Mitte Juli gewonnenen Test gegen den türkischen Erstligisten Bursaspor.

Aber offenbar gibt es keine Freude ohne Wermutstropfen. Henrikh Mkhitaryan, der Neuzugang von Schachtjor Donezk, verletzte sich im Test gegen Luzern am 16. Juli. Der armenische Nationalspieler wird mit einem Teilriss des vorderen Syndesmosebands im rechten Fuß für mehrere Wochen ausfallen. Der Mittelfeldspieler hatte in den Spielen und beim Training schon wunderbar mit Robert Lewandowski harmoniert. Der Pole, der seine Neigung, Mario Götze zu Bayern München zu folgen, nicht verleugnet hatte, ist beim BVB geblieben. Er kniete sich bei jeder Trainingseinheit voll rein. Der Mittelstürmer hatte Spaß mit den Mitspielern, gab fleißig Autogramme für die vielen BVB-Fans in der Schweiz. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke erklärte: "Robert wird keine Probleme machen. Mehr Profi geht kaum."


Verteidiger Sokratis überzeugte ebenso wie der dritte Neuzugang Pierre-Emerick Aubameyang, der mit seiner atemberaubenden Schnelligkeit verblüffte. Der von AS St. Etienne geholte Stürmer legt eine 30-Meter-Strecke in 3,8 Sekunden zurück. Das ist kaum messbar langsamer, als Usain Bolt auf dieser Distanz bei seinem 100-Meter-Weltrekord unterwegs war (3,78 Sekunden). "Pierre ist mit Sicherheit einer der schnellsten Spieler, die je hier gespielt haben", sagt Sportdirektor Michael Zorc. Der Franzose, der wegen seiner Wurzeln für die Nationalmannschaft von Gabun spielen darf, hat sehr interessante Vorstellungen von seinem Engagement beim BVB. "Ich möchte", sagte er mit Nachdruck, "nächste Saison einen Titel gewinnen. Wenn möglich, alle."