Sportförderung

Borussia Dortmund

Als Champion Partner und tief in der Region verwurzeltes Unternehmen freuen wir uns mit allen Fans der Schwarz-Gelben über die großen Erfolge und die begeisternden Spiele des BVB. Mit 140 Jahren Erfahrung in deutscher Ingenieurstradition wissen wir, dass man mit Begeisterung für Technik, Qualitätsanspruch und Hochleistung anderen voraus ist – auf dem Rasen genauso wie darunter. Deshalb sind wir besonders stolz, der Mannschaft z. B. mit Pumpen für die Rasenheizung den Boden für ihr leidenschaftliches Spiel zu bereiten und den Verein auch bei der Nachwuchsförderung und Fachkräfterekrutierung zu unterstützen.

27.11.2013 BVB News

BVB und Nationalelf - Das hat Tradition

Roman Weidenfeller ist einer der vielen Spieler von Borussia Dortmund, die auch in der deutschen Nationalelf spielen. (Foto: Firo/Augenklick)

Roman Weidenfeller war sehr stolz, er erlebte die Erfüllung seiner großartigen Karriere. "Ein Traum ist für mich wahr geworden", sagte Weidenfeller. Und es war mehr als eine Floskel, die der Torwart von Borussia Dortmund am Abend des 19. November 2013 im Wembleystadion in London von sich gab. Beim 1:0 (0:0) gegen England hatte er als 33-Jähriger erstmals das Tor der deutschen Nationalmannschaft gehütet. Nach einem sehr langen Anlauf, denn schon in der Saison 2006/07 hatte Bundestrainer Joachim Löw dem gebürtigen Rheinland-Pfälzer erstmals eine Berufung für die nationale Auswahl in Aussicht gestellt. Doch aus verschiedenen Gründen, auch weil er eine ehrliche Haut ist und seine Meinung offen ausspricht, musste Weidenfeller sieben Jahre warten. Beim Spiel gegen England konnte der Routinier nicht mit großartigen Paraden und einzigartigen Reflexen in den Fokus rücken. "Ein Torwartspiel war das nicht, es gab kaum Aktionen für mich, aber ich habe jede Minute genossen", sagte Weidenfeller dennoch.

Er darf sich Hoffnungen machen, auch bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien dabei zu sein. Die Nominierung als einer der drei deutschen Torhüter ist durchaus möglich, betonten Löw und Bundestorwarttrainer Andreas Köpke. Mit Weidenfeller, der als ältester Torwart in der 105-jährigen Länderspielgeschichte im A-Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) debütierte, wären es möglicherweise sechs Spieler von Borussia Dortmunder, die in Brasilien mit der Nationalelf auf Titel-Jagd gehen könnten. Mats Hummels, Marcel Schmelzer, Sven Bender, Ilkay Gündogan und Marco Reus haben ausgezeichnete Perspektiven, von Löw für den 23 Mann starken WM-Kader benannt zu werden. Mit der Einschränkung: Wenn nicht Verletzungen einen oder mehrere Unglückliche aus der Bahn werfen.

Da im deutschen Fußball ständig nach sehr guten Außenverteidigern gefahndet wird, hat sich auch Kevin Großkreutz mit seinen ausgezeichneten Leistungen auf der rechten defensiven Außenbahn als WM-Kandidat in den Blickpunkt geschoben. Borussia Dortmund, das steht fest, ist aus der Nationalmannschaft nicht wegzudenken. Fast ein Drittel der Spieler im deutschen WM-Kader werden wohl als Vereinsfarben schwarz-gelb tragen.

Drei Weltmeister spielten für Dortmund
Borussia und die Nationalelf: Das hat Tradition. August Lenz war 1935 der erste, 14 Spiele bestritt der Stürmer bis 1937.  "Heini" Kwiatkowski, der Meister-Torwart des BVB in den 1950er- und 1960er-Jahren, wurde 1954 Weltmeister. Lothar Emmerich, "Siggi" Held und Wolfgang Paul waren 1966 dabei, als für Deutschland - im Finale in Wembley von England geschlagen - nur die Vizeweltmeisterschaft blieb. Andreas Möller und Frank Mill standen im Kader 1990, als der DFB den dritten WM-Titel feiern konnte. Möller gehörte zusammen mit Matthias Sammer, Jürgen Kohler, Stefan Reuter und Steffen Freund auch zur Mannschaft, die 1996 Europameister in Wembley wurde.

Borussia Dortmund war immer ein verlässlicher "Lieferant" von Qualität und Klasse zur Lösung nationaler Aufgaben. 1958 bei der WM waren vier Borussen im DFB-Kader, neben Kwiatkowski waren Alfred Kelbassa, Alfred Schmidt und Wolfgang Peters in Schweden dabei. Zuletzt vertraten Sebastian Kehl und Christoph Metzelder die schwarz-gelbe Fraktion bei der WM 2002 und 2006, ergänzt beim Sommermärchen durch David Odonkor. Erstaunlicherweise erhielt 2010 für die WM in Südafrika kein einziger Dortmunder eine Berufung durch Löw.

18 Nationalspieler stehen im BVB-Kader 2013/14
Mit den überragenden Leistungen und den großen Erfolgen unter der Regie von Trainer Jürgen Klopp drängen nun viele Borussia-Profis in die deutsche Nationalmannschaft. Das ist ein gutes Omen, denn als das letzte Mal, 1996 bei der EM, fünf Dortmunder dabei waren, holte der DFB seinen letzten Titel. Bei den Triumphen 1972 bei der Europa- und 1974 bei der Weltmeisterschaft war es die so genannte Blockbildung von Spielern zweier Klubs, die als wichtiger Faktor für die glänzenden Turnier-Auftritte angesehen wurden. Bayern München stellte eine große Gruppe, Mönchengladbach die andere. Aktuell ist es wieder eine Borussia, allerdings diesmal die aus Dortmund, die den attraktiven, offensiven Spielstil des DFB-Teams entscheidend prägt.

Großen Anteil an der Leistungsentwicklung der Dortmunder hat Jürgen Klopp. Aber das trifft nicht nur auf Profis mit deutscher Staatsbürgerschaft zu. Denn insgesamt stehen 18 Nationalspieler in der Saison 2013/14 im Kader des BVB. "Papa" Sokratis mit Griechenland und Mitchell Langerak, der bei Australien in diesem Jahr erstmals das Nationaltor hütete, werden auch bei der WM 2014 dabei sein. Das polnische Trio Robert Lewandowski, Jakub Blaszczykowski und Lukasz Piszczek, der Serbe Neven Subotic, der für die Türkei spielende Nuri Sahin, der Armenier Henrikh Mkhitaryan und der für Gabin aktive Pierre-Emerick Aubameyang schafften es mit ihren Nationalmannschaften nicht, sich die WM-Fahrkarte zu sichern. Dennoch steht fest: Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien wird Borussia Dortmund eine Rolle spielen.