Sportförderung

Borussia Dortmund

Als Champion Partner und tief in der Region verwurzeltes Unternehmen freuen wir uns mit allen Fans der Schwarz-Gelben über die großen Erfolge und die begeisternden Spiele des BVB. Mit 140 Jahren Erfahrung in deutscher Ingenieurstradition wissen wir, dass man mit Begeisterung für Technik, Qualitätsanspruch und Hochleistung anderen voraus ist – auf dem Rasen genauso wie darunter. Deshalb sind wir besonders stolz, der Mannschaft z. B. mit Pumpen für die Rasenheizung den Boden für ihr leidenschaftliches Spiel zu bereiten und den Verein auch bei der Nachwuchsförderung und Fachkräfterekrutierung zu unterstützen.

14.08.2014 BVB News

Der BVB zwischen WM und Bundesliga

Vier neue Dortmunder Weltmeister wurden am 13. Juli 2014 im Maracana-Stadion in Rio de Janeiro geboren. Mats Hummels, als großartiger Abwehrchef in der Stammformation der deutschen Nationalmannschaft, erhielt überschwängliches Lob für seine Leistungen während der Weltmeisterschaft in Brasilien und wurde von der Fachzeitschrift "Kicker" in der traditionellen Rangliste des deutschen Fußballs in die Kategorie "Weltklasse" befördert. Mit Roman Weidenfeller, Kevin Großkreutz und Erik Durm bekamen drei weitere BVB-Profis nach dem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien im legendären Maracana den goldenen FIFA-Pokal in die Hände. Selbstverständlich dürfen sich auch Weidenfeller, Großkreutz und Durm als echte Weltmeister fühlen, obwohl sie in Brasilien zu den fünf Spielern gehörten, die in den sieben WM-Spielen zu keinem Einsatz kamen.
Während die Weltmeister noch ihren wohlverdienten Urlaub genießen durften, nahm der BVB-Kader die Vorbreitung auf die Saison 2014/15 auf. Als erstes Highlight des neuen Spieljahres steht am 13. August (Mittwoch) das deutsche Supercup-Finale gegen den FC Bayern München an, das das Team von Trainer Jürgen Klopp im Vorjahr mit 4:2 für sich entschied. Mit der ersten DFB-Pokalrunde bei den Stuttgarter Kickers (Samstag, 16. August) soll der erste Schritt zur erneut angestrebten Finalteilnahme am 30. Mai 2015 in Berlin vollzogen werden. Eine Woche später schließt sich der Bundesligastart mit dem Topspiel gegen Bayer Leverkusen im heimischen Signal Iduna Park an.
Ein fünfter Weltmeister steht neu in den schwarz-gelben Reihen, denn der Freiburger Verteidiger Matthias Ginter wurde verpflichtet, neben dem Italiener Ciro Immobilie (vom FC Turin) und Adrian Ramos (Hertha BSC), die im Sturm den Abgang von Robert Lewandowski (zum FC Bayern) kompensieren sollen. Dazu wurde mit dem Südkoreaner Dong-Won Li (Augsburg) ein weiterer Angreifer verpflichtet. Nach der starken Vorsaison mit dem zweiten Platz hinter München und dem unglücklich verlorenen Pokalfinale gegen den bayerischen Rivalen formulierte Sportdirektor Michael Zorc das neue Saisonziel: "Wir wollen uns in der Bundesliga weiterhin in der Spitze etablieren und direkt für die Champions League qualifizieren. Außerdem wollen wir im DFB-Pokal wieder nach Berlin kommen und in der Champions League eine gute Rolle spielen und überwintern", sagte Zorc.
In den Trainingslagern im österreichischen Brixen im Thale bei Kitzbühel und im schweizerischen Bad Ragaz wurde hart unter der Regie von Trainer Jürgen Klopp gearbeitet. Den Weltmeistern zollten die Kollegen größten Respekt. Sehr interessiert waren sie daran, wie die Nationalspieler die herrlichen Tage in Brasilien erlebt hatten. "Die WM war ein fantastisches Erlebnis, das so schnell nicht wiederkommen wird", sagte Kevin Großkreutz. Nur zu Beginn sei er ein wenig frustriert gewesen, als er merkte, dass er nicht zum Einsatz kommen würde. Dennoch erlebte er Freud pur. Mit den beiden Schalkern Benedikt Höwedes und Julian Draxler sowie dem Ex-Schalker Manuel Neuer und dem Münchner Bastian Schweinsteiger bildete Großkreutz im Camp Bahia, dem deutschen Teamquartier in Santo Andre, eine Wohngemeinschaft. Schweinsteiger lobte überschwänglich den "tollen Typen" Großkreutz, der ein großartiger Kumpel sei. Und der Dortmunder gab die Komplimente zurück. "Bastian hat mir vom ersten Tag an geholfen und machte mir Mut, wenn ich wieder nicht spielte."
Erik Durm, der kurzfristig noch auf den WM-Zug aufgesprungen war, berichtete ebenfalls stark beeindruckt von der WM-Zeit. "Das war ein kleines Märchen, ein Traum. Wir sind riesig stolz, dabei gewesen zu sein und im Training und von der Bank aus ein wenig dazu beigetragen haben, dass Deutschland nun Weltmeister ist." Bundestrainer Joachim Löw und alle Stammspieler betonten immer wieder, wie wichtig jeder einzelnes Mitglied des WM-Aufgebots war, um in Südamerika den vierten Stern für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufgehen zu lassen. Im Training hätte jeder Spieler ständig sein Optimum abgerufen und damit entscheidend dazu beigetragen, den Konkurrenzkampf um die elf Plätze im Team zu forcieren und die Stammspieler auf hohem Niveau zu Bestleistungen zu animieren.
"Löw hatte keine Elf, und keine 14, sondern eine 23", kommentierte eine große Zeitung die Kameradschaft im Team. Weidenfeller puschte Neuer, Durm machte auf Höwedes Druck, Großkreutz stachelte Jerome Boateng, Shkrodan Mustafi und auch Philipp Lahm an, die sich bei der Besetzung der defensiven rechten Außenbahn ablösten. Ab dem 23. August ist aber Schluss mit den Freundlichkeiten. Die Freundschaft der Nationalspieler bleibt zwar bestehen, doch die sportliche Rivalität wird wieder wachsen. Die Bayern vom Thron zu stoßen, das kann nach Einschätzung der meisten Bundesliga-Trainer und vieler Experten eigentlich nur Borussia Dortmund schaffen.