Sportförderung

Borussia Dortmund

Als Champion Partner und tief in der Region verwurzeltes Unternehmen freuen wir uns mit allen Fans der Schwarz-Gelben über die großen Erfolge und die begeisternden Spiele des BVB. Mit 140 Jahren Erfahrung in deutscher Ingenieurstradition wissen wir, dass man mit Begeisterung für Technik, Qualitätsanspruch und Hochleistung anderen voraus ist – auf dem Rasen genauso wie darunter. Deshalb sind wir besonders stolz, der Mannschaft z. B. mit Pumpen für die Rasenheizung den Boden für ihr leidenschaftliches Spiel zu bereiten und den Verein auch bei der Nachwuchsförderung und Fachkräfterekrutierung zu unterstützen.

19.05.2014 BVB News

Stolz nach bitterer Pokal-Niederlage

BVB-Choreographie vor dem Finale

Dante schlägt den Ball aus dem Tor

Besiegt und niedergeschlagen, aber dennoch mit Stolz kehrte die Mannschaft von Borussia Dortmund aus Berlin zurück. Nach dem 0:2 (0:0, 0:0) nach Verlängerung im 71. Pokalfinale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) biss sich selbst Jürgen Klopp an einer Aufgabe die Zähne aus. "Ich werde alle meine Kräfte sammeln und alles versuchen, meine Spieler zu überzeugen, dass es sehr wohl Sinn macht, jetzt auf unserer Party richtig zu feiern. Denn diese Mannschaft hat in dieser Saison Maßstäbe gesetzt", erklärte Klopp eine halbe Stunde nach dem Abpfiff eines großen Pokalfights im Olympiastadion.

Der BVB-Trainer konnte aber nur einen Teilerfolg erringen. Die tiefe Enttäuschung über ein Endspiel, in dem mit einem nicht anerkannten Dortmunder Tor leider nicht alles einwandfrei lief, saß sehr tief. Richtig aufhellen ließ sich die Stimmung der Spieler bei der großen Party mit 1.800 Gästen in der Berliner Location "Kraftwerk" nicht. Hans-Joachim Watzke, der Vereinschef von Borussia Dortmund, hob dann in seiner Rede die Gesamtleistung der Mannschaft hervor. Der BVB sei in den vergangenen vier Jahren in der Bundesliga zweimal Erster und zweimal Zweiter geworden, habe in drei Endspielen gestanden und sich unter den besten acht Mannschaften in Europa etabliert. "Wir werden aus dieser Saison gestärkt hervorgehen. Es wird nicht das letzten Finale sein, das wir gegen die Bayern gespielt haben. Sie werden uns nicht los werden", sagte Watzke.

Zuvor hatte Klopp die großartige Leistung seiner Spieler gewürdigt. "Diese Niederlage fühlt sich nicht gut an. Aber die Mannschaft hat in dieser Saison Maßstäbe gesetzt. Es ist unglaublich, dass sie ohne sieben Spieler, die im Finale des vorigen Jahres dabei waren, wieder in das Viertelfinale der Champions League eingezogen ist, wo sie Real Madrid ein großen Kampf geliefert hat", sagte der 46-Jährige. "Dass unsere Mannschaft in einer Bundesliga-Saison mit  den großen Problemen einen zweiten Platz geholt hat, ist sensationell. Nur im Pokal will man nicht Zweiter werden, weil wir diese Endspiel gewinnen konnten", lautete Klopps insgesamt sehr gutes Fazit des Spieljahres 2013/14. Nackte Zahlen stützen seine Analyse: Von 50 Pflichtspielen gewann der BVB 34, erreichte in fünf Partien ein Remis und verlor elf Begegnungen.

Hummels-Tor nicht gegeben: "Es hätte alles verändert"
Die letzte Niederlage der Saison war die bitterste. Gegen personell völlig umgestellte und taktisch komplett verwandelte Münchner wäre ein Pokalsieg wie 2012 im Bereich des Möglichen gewesen. Die Fernsehbilder der Szene und Fotos der Pressefotografen aus verschiedenen Perspektiven zeigten, dass Mats Hummels in der 64. Minute mit dem Kopf den Ball fast einen halben Meter hinter die Linie des Bayern-Tores befördert hatte, aber Münchens Verteidiger Dante ihn volley wieder zurück ins Spielfeld schlug. Schiedsrichter Florian Meyer und seine Assistenten gaben den regulären Treffer nicht und ließen das Spiel mit einem 0:0 weiterlaufen.

"Ich glaube, der Videobeweis würde vieles einfacher machen", sagte Hummels nach dem Schlusspfiff. Die Debatte um die Einführung der Torlinientechnik, die von den deutschen Fußball-Verbänden abgelehnt wird, brandete umgehend wieder auf. Nicht nur für Millionen von BVB-Fans, sondern auch von unabhängigen Fußball-Interessierten ist es kaum nachvollziehbar, dass in einem Finale eine so weitreichende Fehlentscheidung passieren kann. In diesen Fall sei noch nicht einmal eine elektronische Torkontrolle nicht nötig gewesen, sagte Klopp. In der Szene wäre der Ball nämlich so eindeutig hinter der Linie gewesen, dass dies auch ein Torrichter erkannt hätte. (Zwei Torrichter werden in allen Europapokalspielen eingesetzt.) "Warum werden sie in Ostsibirien eingesetzt und nicht im Finale bei einem der größten Verbände der Welt?", fragte Klopp. "Waren die alle in Urlaub?"

Einmalige schwarz-gelbe Präsenz in Berlin: Auch Wilo war dabei
"Wenn das Tor gegeben worden wäre, hätte das alles verändert", gab Bayern-Trainer Pep Guardiola zu. Klopp sagte: "Wenn es gezählt hätte, hätte das unserem Spiel schon sehr gut getan, denn wir hätten die Bayern, die mit ihren Krämpfen zu kämpfen hatten, eventuell schon innerhalb der 90 Minuten geschlagen." In dieser Phase bestimmte zudem seine Mannschaft das Spiel, die Bayern schafften die Entscheidung erst durch Tore in der 107. und 123. Minute.  
Trotz des Nicht-Tores wurde das Finale wieder zu einem großen Fußball-Fest. Eines mit dieser Intensität hatte selbst Berlin nicht erlebt, das seit 1985 fester Schauplatz des Endspiels ist. "500.000 Karten hätten wir verkaufen können", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. An Fernsehsender aus 189 Ländern wurden TV-Bilder der Partie übermittelt, rund 800 Medienvertreter arbeiteten auf der Tribüne. Borussia Dortmund zeigte in der Hauptstadt eine viel größere Präsenz als der Rekordmeister von der Isar.  Mit Unterstützung der Sponsoren, darunter die Wilo als Champions Partner des BVB wurde Berlin für zwei Tage von schwarz-gelben Farben geprägt. Rund 50.000 BVB-Anhänger hatten sich auf den Weg gemacht. Viele von ihnen nutzten vor der Partie die Gelegenheit, mit einem eigens von Wilo hergerichteten Schiff über die Spree zu schippern. Motto: „Unser Herz pumpt für den BvB“. Darüber hinaus schaltete Wilo vor und nach der Partie Anzeigen in den „Ruhrnachrichten“.

Da nicht alle Stadionkarten erhielten, organisierte der BVB ein Public Viewing. 14.000 Tickets für den Sommergarten in der Messe Berlin waren Wochen zuvor in der Dortmunder Region binnen zwei Stunden abgesetzt worden. Am 30. Mai 2015 würde nicht nur Jürgen Klopp das Berliner Borussia-Festival - dann mit gutem Ausgang - wiederholen.