Sportförderung

Borussia Dortmund

Als Champion Partner und tief in der Region verwurzeltes Unternehmen freuen wir uns mit allen Fans der Schwarz-Gelben über die großen Erfolge und die begeisternden Spiele des BVB. Mit 140 Jahren Erfahrung in deutscher Ingenieurstradition wissen wir, dass man mit Begeisterung für Technik, Qualitätsanspruch und Hochleistung anderen voraus ist – auf dem Rasen genauso wie darunter. Deshalb sind wir besonders stolz, der Mannschaft z. B. mit Pumpen für die Rasenheizung den Boden für ihr leidenschaftliches Spiel zu bereiten und den Verein auch bei der Nachwuchsförderung und Fachkräfterekrutierung zu unterstützen.

02.07.2014 BVB News

Wo bleibt Großkreutz?

Wo bleibt eigentlich Kevin Großkreutz? Das war die Frage, die sich nicht nur Fans und Sympathisanten von Borussia Dortmund während des WM-Achtelfinales der deutschen Nationalmannschaft gegen Algerien stellten. Die Treue von Bundestrainer Joachim Löw für Shkrodan Mustafi rief etliche Kritiker auf den Plan, obwohl am Ende eines erneut spannenden und intensiven Spiels mit dem 2:1 (0:0, 0:0) nach Verlängerung das Viertelfinale gegen Frankreich erkämpft und erzittert wurde. Als Mats Hummels, der Dortmunder Turm in der deutschen Abwehr, wegen einer Erkrankung ausfiel, musste Löw seine Startelf umbauen. Der DFB-Coach schickte Jerome Boateng von rechts in die Innenverteidigung und stellte erneut den 22-jährigen Mustafi auf, obwohl der schon beim 2:2 gegen Ghana in dieser für ihn ungewohnten Position deutlich überfordert war.

Mustafi musste sich wie Linksverteidiger Benedikt Höwedes, für den diese Position auch ungewöhnlich ist, im taktischen Konzept weit nach vorne schieben. Mit dieser Aufgabe konfrontiert musste der Bad Hersfelder erfahren, dass ihn diese WM mit ihrer extremen Intensität noch bei weitem überfordert. Viel geeigneter von Beginn an für Mustafi zu spielen, wäre sicherlich Großkreutz gewesen, der den offensiv, wie defensiv zu interpretierenden Job auf der rechten Außenbahn von Borussia Dortmund kennt. Doch Löw wollte seine Abwehr weiter dogmatisch aus vier Innenverteidigern bilden und öffnete damit eine große Lücke für die gefährlichen Konter der Algerier.

Löw wurde durch Mustafis Verletzung zu seinem Glück gezwungen. Als der Abwehrspieler von Sampdoria Genua einen Muskelfaserriss erlitt, kam für ihn Sami Khedira in die Partie (69.). Philipp Lahm ging zurück auf die Position des rechten Verteidigers. Diese Umstellung leitete den Umschwung zum Guten ein. Bis zur Entscheidung, erzwungen durch die Tore von Andre Schürrle, erzielt mit der Hacke (92.), und Mesut Özil (120.) bei einem Gegentreffer von Abdelmoumene Djabou (120.+), hatte die WM-Rekordzahl von 28,21 Millionen TV-Zuschauern zu Hause und 43.394 Fans im Stadion eine kontinuierliche Steigerung erlebt – doch diese ging quasi von einem Nullpunkt aus. Noch so eine Halbzeit wie die ersten 45 Minuten mit einer überheblichen Einstellung, tempofreien Standfußball garniert mit lässigen Ballverlusten, kann sich Deutschland bei der WM sicher nicht mehr leisten.