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13.12.2017 Corporate News

Wilo stellt Weichen für die Zukunft

Dortmund. In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat der Wilo Gruppe den Vertrag des Vorstandsvorsitzenden & CEO Oliver Hermes vorzeitig bis Ende 2023 verlängert.

Bild Wilo CEO Oliver Hermes

„Wir freuen uns, die sehr erfolgreiche Arbeit mit Oliver Hermes fortzusetzen“, sagte Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, der Vorsitzende des Aufsichtsrats des Dortmunder Technologieunternehmens für Pumpen und Pumpensysteme. „Unter der Führung von Oliver Hermes wurde das profitable Wachstum der Wilo Gruppe beschleunigt, die Innovations- und Technologieführerschaft ausgebaut und die Unternehmensmarke gestärkt. Er steht für eine konsequente zukunfts- und kundenorientierte Ausrichtung der Unternehmensgruppe“, so Wieselhuber weiter.

Der Wilo-Vorstandsvorsitzende und Chief Executive Officer Oliver Hermes ist seit dem 1. Oktober 2006 Mitglied des Vorstandes der Unternehmensgruppe. Unter der Leitung des studierten Ökonomen (47) erwirtschaftete Wilo 2010 erstmalig mehr als eine Milliarde Euro Umsatz. In den vergangenen Jahren hat der gebürtige Essener zudem die internationale Ausrichtung des Technologieunternehmens vorangetrieben. „Ich danke dem Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Oliver Hermes. „Mein Ziel bleibt, unsere Strategie einer intensivierten Globalisierung in den kommenden Jahren weiter voran zu treiben, die digitale Transformation des Unternehmens zu realisieren und neue Wachstumsmärkte zu erschließen, um die Marke Wilo weiterhin für die Zukunft stark aufzustellen.“ Jüngste Meilensteine in der Regionalisierungsstrategie waren in diesem Jahr unter anderem die Akquisition der US-amerikanischen Pumpenhersteller Weil & Scot im März, die Unterzeichnung eines Sonderinvestitionsvertrages in Russland im Oktober und die Eröffnung einer neuen Vertriebs-Tochtergesellschaft in Kairo, Ägypten, im November. Sichtbarster Ausdruck der digitalen Transformation ist derzeit der Neubau des Dortmunder Hauptquartiers. Das ca. 200 Millionen Euro-Projekt inklusive einer von Grund auf entstehenden „Smart Factory“ ist exemplarisch für die Digitalisierung der zentralen Wilo-Geschäftsprozesse, von Produktion und Logistik bis zu Marketing und Vertrieb. Die Wachstumsmärkte der Zukunft sieht Oliver Hermes unter anderem in den sogenannten Smart Urban Areas. „Dies sind moderne Ballungszentren, in denen städtische Infrastrukturen und viele Lebensbereiche intelligent miteinander vernetzt sein werden“, erklärte Hermes. „Schon heute lebt die Hälfte der Menschheit in urbanen Regionen, Tendenz rapide steigend.“ Entsprechend bündelten sich in diesen Arealen alle Herausforderungen aktueller Megatrends, beispielsweise Digitalisierung, Wassermangel, Energieknappheit oder Urbanisierung. Als digitaler Pionier der Pumpenindustrie werde Wilo auch für diese Anforderungen ressourcenschonende, smarte Lösungen entwickeln.